Sex On Fire Juli 15, 2009
Posted by amyrovig in Live & in Farbe, Musik.Tags: Band, Kamera, Kings of Leon, Konzert, london, O2 Arena, Sex on Fire, singen, Stimme, Video
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Von Zeit zu Zeit kommt ein Song daher, bei dem man schon vom bloßem Zuhören high wird. Kings of Leon’s “Sex on Fire” ist genauso ein Lied, bei dem ich sofort aufspringen, mit den Armen wild in der Luft rumwirbeln und wie eine Verrückte mitgrölen möchte.
Als ich gestern in meinem kleinen Athlete Artikel über unseren letzten Konzertbesuch berichtet hatte, musste ich an unser vorletztes Konzert denken. Da sind wir gleich nach Arbeit nach London gehetzt, um uns in der O2-Arena Kings of Leon anzuschauen. Die Karten hatte ich über sechs Monate zuvor gekauft. Beide Konzerte könnten nicht weiter voneinander entfernt sein: Mal abgesehen von den Ticketpreisen, fand ein Konzert in einem Gebäude mit Kapazität für wenige hundert Leute statt, das andere in einer Halle für bis zu 20,000.
Ein weiterer Unterschied war, dass ich gestern bei Athlete keine Videoaufnahme machen konnte, bei Kings of Leon jedoch schon. Nach dem Konzert war ich völlig von der Rolle, weil meine kleine Kompaktkamera nicht nur das eigentliche Konzert, sondern auch mein Gekreische blendend aufgezeichnet hatte. In letzterem Falle “leider”. Meine Stimme ist Vollversagen — da helfen auch Alkohol und Aufregung als Ausreden nichts. Aus diesem Grund mochte ich die Videos lange nicht hochladen. Kontaminierung durch hysterisches Krakeele entspricht nicht meiner Vorstellung von gepflegter Unterhaltung.
Bis eben. Da habe ich doch noch einmal reingeschaut.
Tatsächlich täuscht mein Krakeelen über die bombastische Klangqalität der Kings of Leon hinweg. Man mag das Kompliment oder als Kritik ansehen, aber jedes einzelne Lied hörte sich genauso voll und sauber wie auf dem Album an. Ich weiß nicht viel von Konzertechnik, aber wenn man eine Konzerthalle mit fast 20,000 Menschen füllen kann und dann seine Musik in Studioqualität vorträgt, dann ziehe ich den Hut davor.
Darum möchte ich das Video jetzt doch teilen; weil nicht nur die Band und der Song wie eine Vitaminspritze wirken, sondern die Athmosphäre in der O2-Arena einfach atemberaubend war.








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